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KfW-Förderung: erneuerbare Energien

Über das Programm "Erneuerbare Energien" erhalten auch Privatpersonen KfW-Förderung für ihre Photovoltaik-Anlage.

Eine Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach ist längst nicht nur unter ökologischen Gesichtspunkten interessant: Die garantierte Einspeisevergütung aus dem Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) macht die Investition in ein kleines Sonnenkraftwerk auch finanziell interessant. Und die Kosten für Anschaffung und Montage können über die KfW Förderung des Programms "Erneuerbare Energien" finanziert werden.

Erneuerbare Energien: Photovoltaik-Finanzierung

Die Höchstsumme, die im Programm finanziert werden kann, beträgt zehn Millionen Euro - für private Antragssteller natürlich eine rein theoretische Summe, da sich die Programme hauptsächlich an Unternehmen richten. Aber auch das eigene Heim mit moderner Photovoltaik-Technik auszustatten wird unterstützt, wenn der erzeugte Strom eingespeist wird, der private Betreiber mit der Investition also wirtschaftlich tätig ist.

Das Programm "Erneuerbare Energien" ist in zwei Teile gegliedert:

  • Standard: Hier werden Maßnahmen zur Errichtung, Erweiterung und Erwerb von Anlagen finanziert, die die Anforderungen des EEG erfüllen. Eine Größenvorgabe, zum Beispiel bezüglich der Quadratmeterzahl einer Photovoltaik-Anlage, gibt es nicht.
  • Premium: Hier geht es um größere Anlagen zur Wärmenutzung der erneuerbaren Energien nach den Richtlinien des Bundesumweltministeriums zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt. Wer die erzeugte Wärme ausschließlich selbst nutzt, kann in diesem Programmteil auch als Privatperson gefördert werden. Weitere Unterschiede zum Standard-Teil bestehen in Mindestvorgaben für die Anlagen-Größen (bei Solarkollektoren 40 Quadratmeter) und der Möglichkeit, Tilgungszuschüsse aus Bundesmitteln zu erhalten.

Trotz der prinzipiellen Öffnung werden Privatpersonen kaum in der Lage sein, die Leistungen aus dem Premium-Programmteil in Anspruch zu nehmen. Denn hier gelten neben einer bestimmten Größe der Anlage auch Vorgaben bezüglich der Einsatzgebiete, bei Solaranlagen zum Beispiel der Einsatz in Häusern mit mindestens drei Wohneinheiten.

Standard-Programmteil der KfW: Förderung für Privatpersonen

Interessanter für den privaten Bereich ist der Standard-Programmteil: Wer sich eine Photovoltaik-Anlage auf sein Dach bauen möchte, kann die Investitionskosten zu 100 Prozent durch die KfW finanzieren lassen, wenn er den Strom in das Netz des örtlichen Betreibers einspeist. Für das Darlehen selbst gelten wie bei den meisten KfW-Finanzierungen günstige Zinssätze, die bei Zusage festgelegt werden. Zudem können, je nach Laufzeit, zwischen einem und drei tilgungsfreien Jahren vereinbart werden. Antrag und Abwicklung werden über die Hausbank erledigt.